
Album · 16. März 2024
Make Me Feel Alright
Mein erstes Album, und das erste Mal, dass ich Texte geschrieben habe.
Tracks
- Liftoff3:50
- Lucky Break3:35
- Make Me Feel Alright4:19
- Cycle3:23
- Ocean3:27
- Symphony of Silence3:56
- Without You3:27
Die Geschichte
- Form
- Debütalbum
- Phase
- Der Anfang
- Energie
- Langsam aufbauend
Songs, die ich nachts gemacht habe, eigentlich nur für mich, und aus denen ein erstes Album wurde. Viel Hall, viele Arpeggiatoren und zum ersten Mal meine Stimme vorne.
Kontext
Das Ganze ist eher zufällig entstanden. „Liftoff“ und „Lucky Break“ waren erst Instrumentals, die ich einfach so auf YouTube gestellt hatte. Irgendwann dachte ich: Warum nicht einfach einen Text drüberlegen? Damit ging es eigentlich los. Danach habe ich meistens spätabends Logic aufgemacht und rausgelassen, was mir im Kopf herumging.
Als Album war das nicht geplant. Ich habe einfach weiter Songs gemacht und irgendwann gemerkt, dass sie zusammenpassen.
Texte und Themen
Die Songs sind alle sehr persönlich, auch wenn man es nicht jedem anhört. „Liftoff“ lehnt sich an Romeo und Julia an: eine Schwärmerei und die Tagtraumversion davon, bei der die Wirklichkeit nicht so ganz mitspielt. „Make Me Feel Alright“ handelt von einer Beziehung, die vorbei war, und bei „Ocean“ ist es, glaube ich, offensichtlich. In „Lucky Break“ geht es um das Gefühl, ein Hochstapler zu sein. Ein Konzept gab es nicht. Die Songs sind in derselben Zeit entstanden, deshalb gehören sie zusammen.
Produktion
Ich habe alles in Logic gemacht, meistens so: einen interessanten Loop finden und etwas drumherum bauen. Dazu viel Hall und viele Arpeggiatoren, das gibt dem Ganzen so einen spacigen, leicht nach 80ern klingenden Sound. Ich habe damals viel Grimes gehört, und auch wenn ich sie nicht kopiert habe, passte die Art, wie sie Arps einsetzt, gut zu dem, was ich gemacht habe. Mit Arps konnte ich einfach leichter Melodien bauen, die sich lebendig anfühlen.
Rückblick
Es ist roh und ein bisschen chaotisch. Ändern würde ich vor allem Mix und Mastering: Damals habe ich einfach Logics Mastering-Assistenten auf alles gelegt und das war’s. „Liftoff“ finde ich als Opener immer noch richtig stark. Für ein erstes Album war das ein guter Anfang, auch wenn es nicht ganz ausgefeilt ist.
Warum nicht einfach einen Text drüberlegen?