LLH
Cover von Spacewalk

Album · 20. August 2025

Spacewalk

Sieben Instrumentals, die von einer Weltraummission erzählen.

7 Tracks · 28:45

Tracks

Nocturne0:00
  1. Nocturne4:00
  2. Spacewalk4:17
  3. Disturbance4:17
  4. Mirage4:04
  5. Breach4:49
  6. Lost Signal3:49
  7. Detach3:29

Die Geschichte

Form
Instrumentalalbum
Phase
Spacewalk-Sessions
Energie
Atmosphärisch

Ein Instrumentalalbum, das entstand, weil Singen zu Hause sich komisch anfühlte, und aus dem die Geschichte einer Weltraummission wurde, vom Staunen bis zum verlorenen Signal.

Kontext

Als ich mit Spacewalk angefangen habe, waren die Wände da, wo ich gewohnt habe, richtig dünn. Singen war mir unangenehm, weil ich wusste, dass mich alle hören. Also habe ich stattdessen Instrumentals gemacht.

House und Techno mochte ich schon immer, aber den Sound habe ich vorher nie richtig hinbekommen. Bei Spacewalk hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, dass ich langsam verstehe, wie es geht. Am Anfang war das gar kein Konzept, nur ein Haufen elektronischer Tracks. Dann habe ich ihnen Namen gegeben, gemerkt, dass sie eine Geschichte erzählen können, und daraus wurde etwas, das ein bisschen von Interstellar inspiriert ist.

Die Mission

Es ist eine Weltraummission. „Nocturne“ und „Mirage“ schauen mit großen Augen in die Sterne. Der Titeltrack ist bewegter, in einem Film würde er unter der Montage laufen. Mit „Disturbance“ kommt etwas Spannung rein, und in „Breach“ geht etwas schief und die Mission bricht auseinander. „Lost Signal“ ist das Gestrandetsein, alle anderen sind Millionen Kilometer weit weg, und „Detach“ beendet es: Eine Person lässt los, damit die andere überlebt.

Jeder Track funktioniert für sich, aber zusammen sind sie ein Stück, bei dem man die Augen zumachen und wegdriften kann.

Produktion

Bei diesem Projekt habe ich gelernt, mit Synths viel kreativer zu werden. Jeder Track hat einen Sound oder eine Textur, an der man ihn erkennt. Im Vergleich zu den Alben mit Gesang war das reines Ausprobieren: Um Struktur habe ich mir wenig Gedanken gemacht und einfach gemacht, was sich richtig anfühlte.

Am schwersten war „Detach“. Ich hatte die Idee für ein richtig emotionales Ende und habe es lange nicht so hinbekommen, wie ich es im Kopf hatte. Als es dann geklappt hat, hat alles gepasst.

Rückblick

Spacewalk hat mir gezeigt, dass ich elektronische Musik machen kann, die wirklich funktioniert. Ändern würde ich die Drum-Loops: Eigene Drums baue ich immer noch nicht wirklich, was ein bisschen faul ist. Aber wenn ein Loop dem Song hilft und gut klingt, warum nicht?

Es kam kurz vor Born For More raus, und ich habe kaum Promo dafür gemacht. Bereut habe ich es trotzdem nicht.

Singen war mir unangenehm, weil ich wusste, dass mich alle hören.